(von links: Wolfgang Jung, Horst Guthmnn, Steffen Kröcker, Alexander Steinbrecher, Jürgen Hubbert).
 
Einer der beiden Steine wurde in Königstädten geborgen. Der „Bauscheimer Spaten“ ist noch auf einer Seite gut zu erkennen, während die Rückseite beschädigt ist.
Der andere Stein stand hinter dem Bauschheimer Klärwerk am Waldrand und war dort vom Deich aus gut sichtbar. Bei Waldarbeiten vor einiger Zeit stand er wohl im Weg und wurde deshalb ausgegraben und bei Seite gelegt.
In dem Buch „Grenzsteine des Rhein-Main-Gebietes“ (1931) von Richard Zorn wird dieser Grenzstein erwähnt. Auf der Seite gegen Bauschheim zeigt er den Bauschheimer Spaten. Auf der Seite gegen Ginsheim erkennt man einen Pfeil. Nach Richard Zorn waren die Grafen von Isenburg bis 1600 Besitzer von Ginsheim. Sie schrieben sich zu der Zeit noch mit „Y“. Der Pfeil muss somit als Y gedeutet werden, was dem Stein ein entsprechendes Alter gibt.
(Jürgen Hubbert)